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		<title>Linux</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Hier sollte die Geschichte von Linus Torwalds stehen“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier sollte die Geschichte von Linus Torwalds stehen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Ergonomie</id>
		<title>Ergonomie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Ergonomie''' (von {{grcS|ἔργον|ergon|de=Arbeit}}, ‚Werk‘ und {{lang|grc|νόμος|nomos|de=Regel}}, ‚Gesetz‘) ist die [[Einzelwissenschaft|W…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Ergonomie''' (von {{grcS|ἔργον|ergon|de=Arbeit}}, ‚Werk‘ und {{lang|grc|νόμος|nomos|de=Regel}}, ‚Gesetz‘) ist die [[Einzelwissenschaft|Wissenschaft]] von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit. Zuerst verwendet und definiert wurde der Begriff 1857 von [[Wojciech Jastrzębowski]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ergonomics.jp/e_index/e_outline/e_ergono-history.html ergonomics.jp]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände (Werkstück, Werkzeug, Halbzeug) räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass das Arbeitsergebnis (qualitativ und wirtschaftlich) optimal wird und die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der [[Benutzerfreundlichkeit]], also der Verbesserung des Arbeitsplatzes, der Arbeitsorganisation und heute meist der [[Benutzerschnittstelle|Mensch-Maschine-Schnittstelle]]. Zwar fällt die physiologische Anpassung von Griffen, Stühlen etc. auch darunter, wird in der Werbung aber meist mit Ergonomie bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Ziele, Prinzipien und Methoden werden in der Grundlagennorm [[DIN EN ISO 26800]] ''Ergonomie - Genereller Ansatz, Prinzipien und Konzepte'' definiert und beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ziel der Ergonomie ist es, handhabbare und komfortabel zu nutzende Produkte herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Ziel ist die ergonomische [[Arbeitsgestaltung]], bei der es darauf ankommt, effizientes und fehlerfreies Arbeiten sicherzustellen und die Menschen vor Gesundheitsschäden auch bei langfristiger Ausübung einer Tätigkeit zu schützen. Somit hat Ergonomie große Bedeutung für den präventiven [[Arbeitsschutz]], die [[Arbeitssicherheit]], Wirtschaftlichkeit und Humanität. Auch fällt darunter, Werkzeuge und Maschinen möglichst langlebig und risikoarm zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergonomie wird immer dort wichtig, wo der Mensch beim Arbeiten oder anderen Tätigkeiten mit Maschinen (z.&amp;amp;nbsp;B. Fahrzeugen, Computer, Werkzeugmaschinen, Küchenmaschinen), Werkzeugen oder anderen Gegenständen (z.&amp;amp;nbsp;B. Telefonen, Bürostühlen) in Berührung kommt. Dies gilt in Zukunft auch für menschenfreie Fertigungsstraßen, um für Roboter lange Wege zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebiete ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Als wichtiges Gebiet der [[Arbeitswissenschaft]] gliedert sich die Ergonomie üblicherweise in die [[Produktergonomie]] ({{lang|en|''micro ergonomics''}}) und in die [[Produktionsergonomie]] ({{lang|en|''macro ergonomics''}}). Dabei ist der Übergang zwischen beiden Teilgebieten bei komplexen Mensch-Maschine-Systemen oft fließend, weil bei der ergonomischen Produktgestaltung der spätere Nutzungskontext wesentlich ist. Beispielsweise sollte die [[Arbeitsmittelgestaltung]] (Produktergonomie) stets unter Beachtung der Arbeitsbedingungen wie Arbeitsumgebung und Arbeitsaufgabe (Produktionsergonomie) erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bindeglied zwischen Arbeit, Technik und Mensch (Biologie) ist die Ergonomie eine interdisziplinäre Wissenschaft, die demzufolge einen sehr großen Bereich bei der Arbeits- und Systemgestaltung zusammenwirkender, wissenschaftlicher Teilgebiete umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Systemergonomie]] versteht man die auf der [[Systemtheorie]] basierende, analytische Behandlung ergonomischer Fragestellungen von Mensch-Maschine-Systemen. Hier geht es beispielsweise um die Funktionsaufteilung zwischen Mensch und Maschine, den [[Automatisierungsgrad]] oder die aus der [[Systemintegrator|Systemintegration]] resultierenden Randbedingungen der Mensch-Maschine-Schnittstelle (etwa im Hinblick auf das technisch gegebene Informationsangebot und den zur Aufgabenausführung erforderlichen Informationsbedarf des Nutzers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Anthropometrie]] beschäftigt man sich mit der Erfassung und Beschreibung der Eigenschaften des menschlichen Körpers (statische Anthropometrie: Körperbau und Körperkräfte) sowie der Körperbewegungen (dynamische Anthropometrie) im Rahmen der räumlichen Arbeitsplatzgestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Software-Ergonomie]] befasst sich mit der menschgerechten Gestaltung der [[Mensch-Computer-Interaktion]]. Wesentliches Arbeitsgebiet ist die Gestaltung und Bewertung von [[Benutzungsschnittstelle]]n für interaktive rechnerbasierte Systeme. Neben den vielfältig im Büro- und Privatbereich verwendeten Softwareprodukten betrifft dies auch Softwaresysteme für die Maschinensteuerung in Produktionsbereichen, die Prozessführung und Fahrzeugführung, aber auch Systeme, die wir täglich gebrauchen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Haushaltsgeräte, Fahrkartenautomaten, Geräte der Unterhaltungselektronik etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung und Gewährleistung der [[Gebrauchstauglichkeit (Produkt)|Gebrauchstauglichkeit]] technischer Systeme ist Gegenstand der Software-Ergonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anpassung technischer Systeme an die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen wird nach Bernotat auch als [[Anthropotechnik]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Anwendungsfeldern, zum Beispiel bei der Gestaltung von Kraftfahrzeugen, haben sich domänenspezifische Teilbereiche der Ergonomie entwickelt, beispielsweise die Fahrzeugergonomie. In diesem Bereich gibt es in den letzten Jahren verstärkt Bestrebungen, Untersuchungen für [[Fahrerassistenzsystem]]e und [[Navigationssystem]]e im Kraftfahrzeug in Bezug auf Nutzbarkeit, Fahrerverhalten und Fahrauswirkung durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Interdisziplinarität|interdisziplinäre]] Wissenschaft besitzt die Ergonomie vielerlei Schnittstellen zu den [[Ingenieurwissenschaft|Ingenieur-]] und den [[Humanwissenschaften]] sowie zum [[Design]]. Im Bereich der Software-Ergonomie besteht ferner eine Beziehung zur [[Informatik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei der Behandlung ergonomischer Fragestellungen einbezogenen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen ergeben sich häufig aus dem konkreten Anwendungsfall, also zum Beispiel zur [[Fahrzeugtechnik|Kraftfahrzeugtechnik]], [[Luft- und Raumfahrttechnik]] oder [[Verfahrenstechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Ergonomie als Bindeglied zwischen Mensch und Technik begreift, kommt den Humanwissenschaften eine hohe Bedeutung in der Ergonomie zu. Fragen der physiologischen Eigenschaften des Menschen werden – insbesondere in Bezug auf die körperliche Leistungsfähigkeit – durch die [[Arbeitsphysiologie]] behandelt. Die Wechselwirkungen zwischen der Arbeit des Menschen und seiner Gesundheit sind Gegenstand der [[Arbeitsmedizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus psychologischer Perspektive werden ergonomische Fragestellungen in der [[Arbeitspsychologie]] behandelt, wobei sich die [[Ingenieurpsychologie]] speziell mit der Gestaltung von Mensch-Maschine-Systemen befasst. Das Spektrum der hier behandelten Fragen reicht von der menschlichen Zuverlässigkeit (zur besseren Abgrenzung vom Begriff der [[Zuverlässigkeit (Technik)|technischen Zuverlässigkeit]] auch: Handlungszuverlässigkeit oder Verlässlichkeit) über die Aspekte der psychologischen Konstrukte zur Bewertung von Mensch-Maschine-Systemen und Mensch-Maschine-Schnittstellen bis hin zu wahrnehmungs- und kognitionspsychologischen Aspekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aspekte der menschlichen Informationsverarbeitung werden sowohl durch die [[Wahrnehmungsphysiologie]] als auch die [[Wahrnehmungspsychologie]] und [[Kognitionspsychologie]] aufgeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bei der Produktergonomie ist nicht nur ein aus ergonomischer Sicht angemessene Gestaltung, sondern ein auch optischen Ansprüchen genügendes Design erforderlich, um die [[Marktattraktivität]] der Produkte sicherzustellen. Bezüge ergeben sich folglich zum [[Produktdesign|Produkt-]] und [[Industriedesign]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Physikalische Ergonomie ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Computer Workstation Variables cleanup.png|miniatur|Beispiel: Vorgaben für die ergonomische Gestaltung eines Computerarbeitsplatzes]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet der &amp;quot;physikalischen Ergonomie&amp;quot; befasst sich z.&amp;amp;nbsp;B. mit der Gestaltung eines Arbeitsplatzes in der Industrie, oder im Büro. Neben der Arbeitsablaufoptimierung zur Erhöhung der Effizienz, ist die Vermeidung von Haltungs- und Bewegungsschäden das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kognitive Ergonomie ====&lt;br /&gt;
Das Gebiet der &amp;quot;kognitiven Ergonomie&amp;quot; befasst sich z.&amp;amp;nbsp;B. mit der Gestaltung von Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisatorische Ergonomie ====&lt;br /&gt;
Das Gebiet der &amp;quot;organisatorischen Ergonomie&amp;quot; befasst sich z.&amp;amp;nbsp;B. mit der Sitzordnung in [[Klassenraum|Klassenräumen]]. Ziel ist die Optimierung der Effizienz der interpersonellen Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergonomie im Alltag ===&lt;br /&gt;
Das Wort Ergonomie findet heute immer mehr Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch. Fast alle Tätigkeiten des täglichen Lebens können heute unter ergonomischen Kriterien untersucht werden, Bügeln und Kochen genauso wie die Arbeit am [[Bildschirmarbeit|Bildschirm]] oder die nächtliche [[Bettruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergonomie am Arbeitsplatz ===&lt;br /&gt;
Bei der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen werden im allgemeinen Verständnis meist in erster Linie physische Belastungen thematisiert. Darüber hinaus spielen auch Umgebungsvariablen wie [[Klima]] ([[Licht]], [[Strahlung]], [[Temperatur]]), Farbgebung, [[Lärm]], [[Vibration|Vibrationen]], [[Anthropometrie]] und [[Belastung (Psychologie)|psychische Belastungen]] am Arbeitsplatz eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Muskel-Skelett-System, der Stützapparat des menschlichen Körpers, besteht aus [[Knochen]], [[Muskulatur|Muskeln]], [[Band (Anatomie)|Bändern]], [[Sehne (Anatomie)|Sehnen]], [[Knorpel]] und [[Bindegewebe]]. Es kann sowohl durch Überforderung als auch durch Unterforderung belastet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems lagen 2015 mit 325,9 Arbeitsunfähigkeitstagen pro 100 Versichertenjahre an der Spitze aller Krankheitsarten. Das entspricht einem Anteil von 21,7 Prozent am Krankenstand. Die Arbeitsausfallzeit infolge von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems beträgt durchschnittlich 18,3 Tage. Rückenerkrankungen machen bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen den größten Anteil aus und sind für fast 6 % der Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.dak.de/dak/download/gesundheitsreport-2016---warum-frauen-und-maenner-anders-krank-sind-1782660.pdf|titel=4.	DAK-Gesundheit: Gesundheitsreport 2016 Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=|zugriff=2017-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überforderungen des Muskel-Skelett-Systems können beispielsweise aus übermäßigen Belastungen durch Heben, Tragen, Ziehen oder Schieben von Lasten, Arbeiten in Zwangshaltungen, sich ständig wiederholenden Tätigkeiten sowie Arbeiten mit hohem Kraftaufwand resultieren. Unterforderungen können auf [[Bewegungsmangel]] (etwa bei Büro- oder Fahrtätigkeiten) beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Belastungen des Muskel-Skelett-Systems unter realen Arbeitsbedingungen messen zu können, hat das [[Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung]] (IFA) das [[Messsystem]] CUELA (Computer-Unterstützte Erfassung und Langzeit-Analyse von Belastungen des Muskel-Skelett-Systems) entwickelt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Ellegast, R.P.|Titel=Personengebundenes Meßsystem zur automatisierten Erfassung von Wirbelsäulenbelastungen bei beruflichen Tätigkeiten (BIA-Report 5/98)|Hrsg=Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=Sankt Augustin|Datum=1998|Seiten=|ISBN=3-88383-507-2|Online=http://www.dguv.de/ifa/publikationen/reports-download/bia-reports-1997-bis-1998/bia-report-5-98/index.jsp}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. CUELA ist ein personengebundenes System, das moderne Sensorik nutzt und auf der Arbeitskleidung getragen werden kann. Die zugehörige [[Software]] WIDAAN erlaubt eine automatisierte Auswertung der Messdaten nach arbeitswissenschaftlichen und biomechanischen Bewertungskriterien. Basierend hierauf sind Aussagen über notwendige Maßnahmen zur Vermeidung berufsbedingter Gesundheitsgefahren möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ungünstige ergonomische Verhältnisse am Arbeitsplatz entstehen [[Verspannung]]en und zum Teil schwerwiegende Gesundheitsprobleme wie [[Bandscheibenvorfall]] oder chronische [[Nackenschmerz]]en. Langanhaltende, statische Arbeit (wie zum Beispiel Arbeit am Schreibtisch) sollten daher nur mit ergonomisch entwickelten Möbeln verrichtet werden. Neben ergonomischen Büromöbeln ist die Arbeitsplatzgestaltung von großer Bedeutung. Hierunter fallen unter anderem die Ordnung der Arbeitsmittel, der Sehabstand zum Bildschirm, die Beachtung von Greif- und Bewegungsräumen und die Beleuchtung des Arbeitsplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Problematik der Ergonomie ===&lt;br /&gt;
Eines der Probleme in der Arbeitswelt hängt unmittelbar mit dem Erlernen der ergonomisch besten Körperhaltung zusammen. Für die Rückenmuskulatur ist es günstiger die Bewegungen zu variieren als immer in der wie auch immer ergonomisch optimalen Körperhaltung stundenlang zu verharren. So konnten die Rückenprobleme von Waldarbeitern der Niedersächsischen Landesforsten, die mit der Motorsäge (= wenigstens 10&amp;amp;nbsp;kg) in der ergonomisch richtigen Haltung 6 Stunden täglich bei der Holzernte arbeiten mussten, hoch signifikant reduziert werden, wenn sie die Bewegungsführung variierten (auch in ergonomisch weniger zweckmäßige Formen) und zusätzlich ein von [[Arnd Krüger]] und Andree Niklas entwickeltes ''[[Core-Training]]''-Programm der Rückenmuskulatur absolvierten. Das Programm wird von der [[AOK Niedersachsen]] und der [[Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover|Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover]] gefördert. Das Programm wurde mit dem ''Personalmanagement-Award 2011 für Demografiemanagement'' und 2012 mit dem ''Human Resources Award für innovatives betriebliches Gesundheitsmanagement des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie'' im Rahmen des [[Fraunhofer-Gesellschaft|Fraunhofer Innovationsforums]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabrina Rudolph: ''Fit im Forst: Eine bewegungsbezogene Intervention für Forstwirte.'' Universitätsverlag, Göttingen 2013, ISBN 978-3-86395-104-7; Bernd Steinhoff: ''Fit im Forst: Effekte einer sechsmonatigen Trainingsintervention unter dem Einfluss manueller Therapie auf Rückenschmerzepisoden sowie physiologische und psychische Eigenschaften.'' Cuvilier, Göttingen 2012, ISBN 978-3-9540406-7-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich hat sich die Lehrmeinung im Hinblick auf Büroarbeit gewandelt, bei der ebenfalls Bewegung als vorteilhafter gegenüber dem Verharren in einer ''optimalen'' Haltung gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kempf, Hans-Dieter. Haltungsschulung und Bewegungslernen. ''Die Neue Rückenschule''. Springer Berlin Heidelberg, 2014. 299-321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Seit der bewussten Verwendung des Begriffs Design wird die Ergonomie zunehmend weiterentwickelt. Erste Ansätze entstanden am [[Bauhaus]]. Konsequent und umfassend wurde sie jedoch erst von dem US-amerikanischen Produktdesigner [[Henry Dreyfuss]] und seinem Designbüro entwickelt und angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Beachtung und Anwendung ergonomischer Erkenntnisse nicht nur eine für den Nutzer sinnvolle Ergänzung von Produkten, sondern auch ein Marktvorteil gegenüber der Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Normung der Ergonomie wird vom DIN-Normenausschuss Ergonomie (NAErg) vorangetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehre und Forschung ==&lt;br /&gt;
Institute, Fachbereiche, Einrichtungen und Veranstaltungen zur Ergonomie findet man vor allem an Hochschulen:&lt;br /&gt;
* [[Technische Hochschule]]n (Universitäten), [[Fachhochschule]]n&lt;br /&gt;
:* Informatik, Softwareergonomie (z.&amp;amp;nbsp;B. Universität Hamburg, Duale Hochschule Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
:* Maschinenbau, Design, Mechatronik&lt;br /&gt;
:* Psychologie, Mensch-Maschine-Interface (z.&amp;amp;nbsp;B. Universität Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergonomie ist besonders häufig an Technischen Hochschulen und dort zumeist an [[Maschinenbau]]-Fakultäten zu finden. Das liegt häufig daran, dass arbeitswissenschaftliche und Ergonomieinstitute aus Vorgängerinstituten entstanden sind, die an Maschinenbau-Fakultäten zu finden waren (zum Beispiel ''Arbeitsphysiologische Institute'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitswissenschaftliche Institute mit ergonomischen Schwerpunkten finden sich in Deutschland heute unter anderem an der Bergischen Universität Wuppertal, TU&amp;amp;nbsp;München, TU&amp;amp;nbsp;Ilmenau, TU&amp;amp;nbsp;Darmstadt, TU&amp;amp;nbsp;Dresden, RWTH&amp;amp;nbsp;Aachen, TU&amp;amp;nbsp;Chemnitz, TU&amp;amp;nbsp;Dortmund, Otto-von-Guericke-Universität&amp;amp;nbsp;Magdeburg, am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der TU&amp;amp;nbsp;Berlin, in Österreich an der TU&amp;amp;nbsp;Wien und TU&amp;amp;nbsp;Graz sowie in der Schweiz an der ETH&amp;amp;nbsp;Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenuniversitäre Forschungsinstitute mit ergonomischen Themen sind unter anderem das [[Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation]] (IAO), Stuttgart, das [[Institut für angewandte Arbeitswissenschaft|Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa)]], Düsseldorf, und das REFA-Institut, Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Benutzerfreundlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Mensch-Computer-Interaktion]]&lt;br /&gt;
* [[Repetitive Strain Injury Syndrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mensch-Maschine-System]], [[Mensch-Maschine-Schnittstelle]]&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsprozess (Betriebswirtschaft)]]&lt;br /&gt;
* [[Arbeitswissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 26800:2011: Ergonomie - Genereller Ansatz, Prinzipien und Konzepte.&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 6385:2004-05: Grundsätze der Ergonomie für die Gestaltung von Arbeitssystemen.&lt;br /&gt;
* DIN EN 614: Sicherheit von Maschinen – Ergonomische Gestaltungsgrundsätze; Teil 1 2006: Begriffe und allgemeine Leitsätze; Teil 2 2000: Wechselwirkungen zwischen der Gestaltung von Maschinen und den Arbeitsaufgaben.&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 9241-5:1999: Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten Teil 5: Anforderungen an Arbeitsplatzgestaltung und Körperhaltung&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Christopher Schlick, Ralph Bruder, Holger Luczak |Titel=Arbeitswissenschaft |Auflage=3. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2010 |ISBN=978-3-540-78332-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=M. Adler, H.-J. Herrmann, M. Koldehoff, V. Meuser, S. Scheuer, H. Müller-Arnecke, A. Windel, T. Bleyer |Online=[http://www.baua.de/cln_137/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2116-2.html baua.de] |Titel=Ergonomiekompendium – Anwendung Ergonomischer Regeln und Prüfung der Gebrauchstauglichkeit von Produkten. |Ort=Dortmund |Verlag=Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin |Datum=2010 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=[[Kurt Landau (Arbeitswissenschaftler)|Kurt Landau]]|Titel=Good Practice|TitelErg=Ergonomie und Arbeitsgestaltung|Verlag=Ergonomia|Ort=Stuttgart|Datum=2003|ISBN=3-935089-63-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Ahmet Çakır, David J. Hart, Thomas F. M. Stewart|Titel=Bildschirmarbeitsplätze|TitelErg=Ergonomie, Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheit u. Sicherheit, Aufgabenorganisation|Sammelwerk=The VDT manual|Verlag=Springer|Ort=Berlin, Heidelberg, New York|Datum=1980-06|ISBN=3-540-10068-7|Kommentar=Taschenbuch |Umfang=313 S.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Walter Ambros|Herausgeber=Friedrich Blaha|Titel=Trends der Bildschirmarbeit|TitelErg=Ein Handbuch über Recht, Gesundheit und Ergonomie in der Praxis|Verlag=[[Axel Springer AG|Springer]]|Ort=Berlin|Datum=2001|ISBN=3-211-83504-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Hans-Jörg Bullinger]]|Titel=Ergonomie|TitelErg=Produkt- und Arbeitsplatzgestaltung|Verlag=[[B. G. Teubner Verlag|Teubner]]|Ort=Stuttgart|Datum=1994|ISBN=3-519-06366-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Joachim Englisch|Titel=Ergonomie von Softwareprodukten|TitelErg=Methodische Entwicklung von Evaluationsverfahren|Verlag=BI-Wiss.-Verl.|Ort=Mannheim|Datum=1993|ISBN=3-411-16061-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Gerhard Förster u.&amp;amp;nbsp;a.|Titel=Ergonomie|TitelErg=Ein Schwerpunkt praktizierter Mitbestimmung|Verlag=[[Bund-Verlag]]|Ort=Köln|Datum=1981|ISBN=3-7663-0505-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Hrsg=[[Institut für angewandte Arbeitswissenschaft|Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. (ifaa)]] |Titel=Leistungsfähigkeit im Betrieb |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2015 |ISBN=3-662-43397-4 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Reinhard Koether|Titel=Betriebsstättenplanung und Ergonomie|TitelErg=Planung von Arbeitssystemen|Verlag=[[Carl Hanser Verlag|Hanser]]|Ort=München|Datum=2001|ISBN=3-446-21074-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Wolfgang Laurig]]|Herausgeber=REFA|Titel=Grundzüge der Ergonomie|TitelErg=Erkenntnisse und Prinzipien|Verlag=[[Beuth Verlag|Beuth]]|Ort=Berlin|Datum=1990|ISBN=3-410-36577-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=Kurt Landau, Holger Luczak|Titel=Ergonomie und Organisation in der Montage|Verlag=Hanser|Ort=München|Datum=2001|ISBN=3-446-21507-7}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Lange, Armin Windel: ''Kleine Ergonomische Datensammlung'', 15. aktualisierte Aufl. Köln 2013, ISBN 978-3-8249-1659-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Michael Herczeg|Titel=Software-Ergonomie|TitelErg=Grundlagen der Mensch-Computer-Kommunikation|Verlag=[[R. Oldenbourg Verlag|Oldenbourg]]|Ort=München|Datum=2005|ISBN=3-486-25052-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Theodor Hettinger, Gerhard Kaminsky, Hugo Schmale|Titel=Ergonomie am Arbeitsplatz|TitelErg=Daten zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit|Auflage=2.|Verlag=Kiehl|Ort=Ludwigshafen|Datum=1980|ISBN=3-470-87152-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Hrsg=[[Heinz Schmidtke (Ergonom)|Heinz Schmidtke]] |Titel=Ergonomie |Auflage=3.|Verlag=Hanser|Ort=München Wien|Datum=1993|ISBN=3-446-16440-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang Schneider|Herausgeber=[[Deutsches Institut für Normung]]|Titel=Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten|TitelErg=Grundsätze der Dialoggestaltung; Kommentar zu DIN EN ISO 9241-10|Verlag=Beuth|Ort=Berlin|Jahr=1998|ISBN=3-410-13832-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Sascha Stowasser]] |Titel=Methodische Grundlagen der softwareergonomischen Evaluationsforschung |Verlag=Shaker |Ort=Aachen |Datum=2006 |ISBN=3-8322-5175-8 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Jens Wandmacher|Titel=Software-Ergonomie|Verlag=[[Verlag Walter de Gruyter|de Gruyter]]|Ort=Berlin|Datum=1993|ISBN=3-11-012971-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=L. Zamprotta |Titel=La qualité comme philosophie de la production.Interaction avec l’ergonomie et perspectives futures |Kommentar=thèse de Maîtrise ès Sciences Appliquées – Informatique, Institut d’Etudes Supérieures L’Avenir, Bruxelles, année universitaire 1992–1993 |Verlag=TIU Press |Ort=Independence, Missouri (USA) |Datum=1994 |ISBN=0-89697-452-9 |Sprache=fr }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ergonomics|Ergonomie}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ergonassist.de/Ergonomie_Titelblatt_1857.htm 1857: Titelblatt des ersten Aufsatzes über Ergonomie]&lt;br /&gt;
* [http://www.fees-network.org/ Federation of European Ergonomics Societies]&lt;br /&gt;
* [http://www.ergo-online.de/ Ergo-Online: Arbeit im Büro gesund gestalten]&lt;br /&gt;
* [http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/fachbeitraege/anzeigen/362/Ergonomie-Arbeitsplatzausstattung/ Arbeitssicherheit.de: Ergonomie Arbeitsplatzausstattung]&lt;br /&gt;
* [http://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/naerg DIN-Normenausschuss Ergonomie (NAErg)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dguv.de/ifa/fachinfos/ergonomie/index.jsp Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA): Ergonomie]&lt;br /&gt;
* [http://www.dguv.de/ifa/fachinfos/ergonomie/cuela-messsystem-und-rueckenmonitor/index.jsp CUELA-Messsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4015249-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ergonomie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Arbeits- und Organisationspsychologie]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Work-Life-Balance</id>
		<title>Work-Life-Balance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Work-Life-Balance"/>
				<updated>2017-10-22T19:07:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Begriff '''Work-Life-Balance''' steht für einen Zustand, in dem ''Arbeits- und Privatleben'' miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung ''Work-Life-…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff '''Work-Life-Balance''' steht für einen Zustand, in dem ''Arbeits- und Privatleben'' miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung ''Work-Life-Balance'' stammt aus dem Englischen: Arbeit (''work''), Leben (''life''), Gleichgewicht (''balance'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Beim Begriff ''Work-Life-Balance'' wird davon ausgegangen, dass (Berufs-)Arbeit („work“) etwas anderes sei und abseits passiere vom Leben („life“). Ursache für diese Einschätzung können [[Überforderung]] oder Unterforderung im Erwerbs-Arbeitsleben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beruf, gegebenenfalls auch mehrere Berufstätigkeiten zur gleichen Zeit, Familie, soziale Aktivitäten, Freizeit uva. werden im Zusammenhang mit Verwendung des Begriffs ''Work-Life-Balance'' als verschiedene Lebensbereiche („life domains“) verstanden, die im Gleichgewicht gehalten werden sollen („life-domains balance“) und sich gegenseitig möglichst nicht behindern (geringer „life-domains conflict“) und sich idealerweise gegenseitig unterstützen (hohe „life-domains facilitation“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=H. Lothaller |url=http://www.generationengerechtigkeit.de/images/stories/JfGG/igjr_vol_9_issue_2_2009.pdf |titel=On the way to life-domains balance: Success factors and obstacles |hrsg=Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen |werk=Intergenerational Justice Review 9/2 |datum=2009 |zugriff=2010-02-13 |format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck ''Work-Life-Balance'' (wie auch ''life-domains balance'') wird auch verwendet für das Bestreben, einen solchen Gleichgewichtszustand zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Wodurch ein Gleichgewicht charakterisiert ist, bleibt bei der Verwendung dieses Begriffs vielfach offen. Es kann beispielsweise interpretiert werden als eine bestimmte Verteilung der eingesetzten Zeit, um eine subjektiv ausgewogene Priorisierung der Lebensbereiche zu erreichen, das heißt mit der Verteilung der Zeit auf beide Lebensbereiche zufrieden zu sein. Es wird auch oftmals verstanden als das Ausbleiben von ein- oder gegenseitigen negativen Beeinflussungen zwischen den Lebensbereichen (''life-domains conflicts''), während positive wechselseitige Beeinflussungen (''life-domains facilitation'') bislang kaum beachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.generationengerechtigkeit.de/images/stories/JfGG/igjr_vol_9_issue_2_2009.pdf |titel=Lothaller, H. (2009). On the way to life-domains balance: Success factors and obstacles |hrsg=Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen |werk=Intergenerational Justice Review 9/2(2009) |zugriff=2010-02-13 |format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck ''Work-Life-Balance'' steht ferner weitgehend für denselben Themenbereich wie der Begriff der [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf]]; bei der Verwendung des englischsprachigen Ausdrucks ''Work-Life-Balance'' liegt aber oft eine Betonung auf der individuellen Entscheidung und der Selbstorganisation einerseits und dem Abgleich zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen andererseits, weniger auf den gesellschaftlichen Bedingungen, die das Erreichen eines Gleichgewichts erleichtern oder erschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erreichen der ''Work-Life-Balance'' wird auch als eine Aufgabe der Bereitstellung von [[Ressource]]n betrachtet. Hier werden am häufigsten Zeit, Geld und [[Entscheidungsfreiheit|Entscheidungsspielräume]] genannt, daneben auch persönliche Eigenschaften im Sinne physischer, psychologischer, emotionaler und sozialer Ressourcen.&amp;lt;ref&amp;gt;„The three types of resources most frequently discussed in the work/life balance arena are (a) temporal resources, (b) financial resources, and (c) control. […] ''Temporal resources'' provide the time […] ''Financial resources'' provide the money […] ''Control'' provides the ability to select when and how to achieve important outcomes. […] There is a fourth, less frequently discussed group of resources critical to work/life balance. These are ''personal resources'': the physical, psychological, emotional and social resources at the disposal of an individual.“ Edy Greenblatt: ''Work/Life Balance: Wisdom or Whining'', Organizational Dynamics, Vol. 31, Nr. 2, S. 177–193, Elsevier, 2002. Darin: [http://www.execu-care.com/PDF/EdyOrgDynamics.pdf S. 179 f.] (abgerufen am 3. März 2013; PDF; 231&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bestreben nach Gleichgewicht sind individuelle Einstellungen und Zielsetzungen sowie betriebliche und gesellschaftliche Bedingungen von Bedeutung. Die Schaffung von Bedingungen, die auch Eltern und Sorgepflichtigen eine Erwerbsintegration ermöglichen, hat sich im Zusammenhang mit veränderten [[Geschlechterrolle]]n und [[Demografie|demografischer Entwicklung]] im 20. und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besonders [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einzelnen Staaten#Europa|in Europa]] zu einem zentralen gesellschaftlichen und politischen Thema entwickelt. [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einzelnen Staaten#USA|In den USA]] und [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einzelnen Staaten#Großbritannien|in Großbritannien]] überwiegen die Begriffsbildungen ''work-family balance'' oder ''work-life balance'', wohingegen [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einzelnen Staaten#Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein|im deutschsprachigen Raum]] die Bedingungen für die Erzielung eines Gleichgewichts, insbesondere die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen hierfür, meist unter dem Begriff der Vereinbarkeit thematisiert werden.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einzelnen Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Work-Life-Balance als individuelle Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Die Thematik der ''Work-Life-Balance'' hat für die Einzelperson je nach Lebensalter und Lebenssituation andere Schwerpunkte, auch in Abhängigkeit von der individuellen Antwort auf den [[Sinn des Lebens]] und der eigenen Auffassung von [[Glück]]. Ein großer Teil der Erwerbstätigen möchte Zeit mit den eigenen Kindern verbringen oder hat sich die Aufgabe gestellt, pflegebedürftige Angehörige zu betreuen. Für andere Personen steht etwa der Ausgleich zum Beruf durch [[Freizeit]] und [[Sport]] im Vordergrund, der Einsatz im sozialen, kulturellen oder politischen Bereich oder die Möglichkeit für ein ''[[Sabbatical]]'' als längere berufliche Auszeit, die Gewährleistung von Phasen der [[Erholung]], eine [[Altersteilzeit]] oder Zeit für die Pflege der [[Gesundheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Personen halten im Hinblick auf eine größere zeitliche Freiheit für soziales und persönliches Engagement ihren Zeiteinsatz für die [[Erwerbstätigkeit|Erwerbsarbeit]] bewusst in Grenzen. Nach Art des ''[[Simple living]]''-Lebensstils kann eine Einschränkung des persönlichen [[Konsum]]s eine größere Unabhängigkeit von der Erwerbsarbeit ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Baby-Boomer]]-Generation, der [[Generation X (Soziologie)|Generation&amp;amp;nbsp;X]] und der [[Generation&amp;amp;nbsp;Y]] wurden deutliche Unterschiede in der Einstellung zu ''Work-Life-Balance'' beobachtet. Vereinfachend ausgedrückt handele es sich für Baby-Boomer um einen Balanceakt zwischen Beruf und Familie, für die ''Generation&amp;amp;nbsp;X'' seien abwechselnde Phasen von Erwerbstätigkeit und Phasen der Kindererziehung oder außerberuflicher Tätigkeiten typisch, und Angehörige der ''Generation&amp;amp;nbsp;Y'' legten weniger Wert auf eine strikte Trennung von Erwerbstätigkeit und Privatleben und zielten vor allem darauf, die eigene Zeit sinnvoll und nützlich einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1640395,00.html |titel=What Gen Y Really Wants |werk=Time Magazine |datum=2007-07-05 |zugriff=2008-12-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gleichgewicht zwischen den Lebensbereichen ist insofern ein ''dynamisches Gleichgewicht'', als dass sich die persönlichen Lebensumstände und äußeren Bedingungen stets wandeln können, andererseits ist auch [[Nachhaltigkeit]] für ein Gleichgewicht im Sinne einer ''Work-Life-Balance'' erforderlich: So wird insbesondere nicht von einer gelungenen Balance gesprochen, wenn eine Person dem [[Burnout-Syndrom|Burnout]] nahe ist oder einem [[Bore-Out-Syndrom|Boreout]], dem Gefühl krankmachender Langeweile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teils wird hervorgehoben, dass es bei ''Work-Life-Balance'' darum gehe, die Bedeutung der [[Arbeit (Philosophie)|Arbeit]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Schmid]]:[http://momentum-magazin.de/de/was-ist-arbeit/ ''Was ist Arbeit?''] momentum Magazin, Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH &amp;amp; Co. KG, Berlin, 13. Oktober 2012 (Zugriff am 5. Juli 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt; in eine geeignete Perspektive zum Leben als Ganzes zu rücken.&amp;lt;ref&amp;gt;Susan Cramm: ''Your Work or Your Life'', in: CIO Magazine, Juni 2005, Jg. 18, Nr. 16, {{ISSN|0894-9301}}, [http://books.google.com/books?id=VQsAAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA38&amp;amp;dq=work-life-balance&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;as_pt=ALLTYPES&amp;amp;ei=DqNHSaykHYq0NqbIkbYO#PPA40,M1 S. 38–40]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Personen, die nicht erwerbstätig sind, stellt sich gegebenenfalls die Frage der ''Work-Life-Balance'', zumal die Arbeit in starkem Maße die [[Partizipation|Teilhabe an der Gesellschaft]] bestimmt. So stellt sich für Jugendliche das Erfordernis des Einstiegs in das Berufsleben bzw. der Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums; für andere nicht erwerbstätige Personen stellt sich, beispielsweise für oder nach einer Auszeit für die Familie oder aufgrund persönlicher Umstände, das Erfordernis des [[Beruflicher Wiedereinstieg|beruflichen Wiedereinstiegs]] bzw. der [[Berufsrückkehrer|Rückkehr in den Beruf]]. Auch in diesem Zusammenhang werden die in vielen westlichen Industrienationen zunehmende [[Arbeitslosigkeit]], insbesondere bezüglich der [[Jugendarbeitslosigkeit]], sowie eine zunehmende [[Prekarisierung]] als gesellschaftlich problematisch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Rentner, deren Rente ohne Nebenverdienst zur Sicherung des Lebensunterhalts ausreicht, stellt sich zwar nicht die Frage einer ''Work-Life-Balance'' als Gleichgewicht bezüglich der Erwerbsarbeit, wenn aber Arbeit (''„work“'') allgemeiner als Arbeit im Sinne einer zielgerichteten und sinnhaften Tätigkeit interpretiert wird, stellt sich sehr wohl die Frage des individuellen Einsatzes der eigenen Kräfte. Ein großer Anteil der Rentner engagiert sich in [[Freiwilligenarbeit]] oder in der Betreuung und Erziehung der [[Enkel]]. In Paaren mit sehr großem Altersunterschied kommt es vor, dass bei Geburt eines Kindes der Vater bereits pensioniert ist oder kurz vor der Pensionierung steht und sich daher stärker als andere Väter in der Kindererziehung engagiert. Umgekehrt kann es zutreffen, dass Erwerbstätige [[Großelternzeit|Zeit für die Erziehung der Enkel]] benötigen, falls eines ihrer Kinder sehr früh Mutter oder Vater wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechselwirkungen zwischen Lebensbereichen ==&lt;br /&gt;
In einer Sichtweise, die auch als ''Segmentationsmodell'' bezeichnet wird, werden die verschiedenen Lebensbereiche als getrennte und voneinander weitgehend unabhängige Teile angesehen. Andere Modelle betrachten die positiven und negativen Wechselwirkungen zwischen den Lebensbereichen. Wenn beispielsweise am Arbeitsplatz und im Privatleben unterschiedliche [[Rollenerwartung]]en vorliegen und verschiedene [[soziale Rolle]]n eingenommen werden, kann ein Inter-Rollenkonflikt entstehen oder [[Rollendistanz]] erforderlich sein. Andere Modelle stellen dar, dass Defizite in einem Bereich durch den anderen kompensiert werden können (''Kompensationsmodell'') oder [[Ressource]]n von einem Lebensbereich abgezogen werden (''Ressourcen-Abfluss-Modell''). Wenn die Grenzen zwischen Erwerbstätigkeit und den weiteren Lebensbereichen verwischen, spricht man von [[Entgrenzung der Arbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Work-Life-Balance-Maßnahmen in Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Für die [[Personalpolitik]] von Unternehmen und Organisationen kann eine Ausrichtung auf ''Work-Life-Balance'' und ''[[Diversity Management|Diversity]]'' einen [[Wettbewerbsvorteil]] auf dem [[Arbeitsmarkt]] darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Monning |url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonderthemen;art893,2208224 |titel=Work-Life-Balance als Wettbewerbsvorteil |hrsg=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2007-03-26 |zugriff=2009-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So stellen die Ermöglichung einer Work-Life-Balance und die Positionierung als [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf#Familienfreundlichkeit in Unternehmen und Institutionen|familienfreundliche Organisation]] Vorteile in Bezug auf Anwerbung und Motivation der Mitarbeiter dar und dienen zudem der Verringerung der Mitarbeiter[[fluktuation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Arlie Russell Hochschild]] in ihrem Buch ''Time bind'' feststellte, dass in den USA familienfreundliche Arbeitsorganisation kaum angenommen werden, stellte [[Elisabeth von Thadden (Journalistin)|Elisabeth von Thadden]] in einem Artikel der ''Zeit'' 2001 fest, in Europa vollziehe sich „eine beachtliche Gegenbewegung zur kompletten Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt. Eine Gegenbewegung, die darauf zielt, den Einzelnen nicht nur als Funktionsträger im Betrieb, sondern als Person mit Verantwortung für eine Familie und die eigene seelische Gesundheit zu respektieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeit.de/2001/46/200146_worklife_xml |titel=Gesucht: Fachkraft mit Familiensinn |werk=DIE ZEIT, 48/2001 |zugriff=2010-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Angebot flexibler Arbeitsmodelle wie die „[[Teilzeitarbeit#Umfang|vollzeitnahe Teilzeit]]“ an alle Beschäftigten gleichermaßen, und nicht nur an Eltern kleiner Kinder, vermeide eine [[Neid]]&amp;amp;shy;debatte im Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bpm.de/meldungen/vollzeitnahe-teilzeit-als-innovatives-arbeitszeitmodell-86547254 |titel=Vollzeitnahe Teilzeit als innovatives Arbeitszeitmodell |hrsg=Bundesverband der Personalmanager |zugriff=2016-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebliche Gesundheitsförderung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Betriebliche Gesundheitsförderung}}&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren der Berufstätigkeit geraten die Erhaltung der [[Gesundheit]], der Leistungsfähigkeit und der [[Motivation]] sowie die Vorbereitung der [[Pensionierung]] ins Augenmerk der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer, die öffentliche Hand und beispielsweise die [[Krankenkasse]]n haben gegebenenfalls bei [[Arbeitsunfähigkeit]], [[verminderte Erwerbsfähigkeit]] bzw. [[Dienstunfähigkeit]] unter anderem finanzielle Einbußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitgeber hat zudem eine [[Fürsorgepflicht]] gegenüber seinen Mitarbeitern: Er hat für ihr Wohlergehen Sorge zu tragen. Maßnahmen des [[Betriebliches Gesundheitsmanagement|betrieblichen Gesundheitsmanagements]] konzentrieren sich auf den [[Arbeitsschutz]], die Verringerung von [[Stress]], gesundheitliche [[Krankheitsprävention|Prophylaxe]], [[Suchtprävention]] und die Vermeidung von [[Burnout-Syndrom|Burnout]]. Auch Angebote zur ausgewogenen [[Ernährung]], etwa in betriebseigenen [[Kantine]]n, und [[Betriebssport|betrieblich geförderte Sportangebote]] zur Vorbeugung gegen [[Bewegungsmangel]] sind Bestandteil betrieblicher Gesundheitsvorsorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktkräfte ===&lt;br /&gt;
Angesichts dessen, dass das Leitbild eines lebenslangen Arbeitsplatzes nicht mehr dominiert, treten die Kräfte des Arbeitsmarktes deutlich in Erscheinung. Auf Arbeitgeberseite tragen sichtbare Bedingungen der Work-Life-Balance zur Attraktivität des Arbeitgebers bei,&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Arbeitnehmerseite besteht der Wunsch, die eigene Beschäftigungsfähigkeit ([[Employability]]) zu erhalten und zugleich die eigene Lebensplanung zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Arbeitnehmer arbeitet länger als vertraglich festgelegt und verlangt nach besserer Work-Life-Balance; eine kleine aber wachsende Minderheit von Arbeitnehmern sind sich ihres Einflusses als talentierte Individuen bewusst und wechseln zu einem Arbeitgeber, bei dem Erwarten, ihren Wunsch nach einem erfüllten Leben außerhalb der Arbeitszeit realisieren zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, S. 7 und  S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Werden Mitarbeiter jedoch respektiert, auch in ihren Wünschen nach individueller Gestaltung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen, kann auf dieser Basis [[Loyalität]] und [[Motivation]] der Mitarbeiter entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Arbeitgeber besteht im Wettbewerb um Fachkräfte ein Anreiz, Unterschiede in der Lebenssituation und den Bedürfnissen der Beschäftigten aufzugreifen und eine weitere Spanne von Möglichkeiten für die Work-Life-Balance anzubieten. Das setzt voraus, nicht mehr von einem Schema des „normalen“ Beschäftigten auszugehen, welcher in Vollzeit arbeitet, bei entsprechendem Ehrgeiz jederzeit zu Überstunden bereit ist und sein Privatleben den Gegebenheiten des Berufs anpasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Krause, Elisabeth Göbe, Günther Vedder: ''Fallstudien zum Diversity Management'', Rainer Hampp Verlag, 2011, ISBN 978-3-86618-731-3. [https://books.google.com/books?id=Lrkt6BDynksC&amp;amp;pg=PA82 S. 82]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Modelle der Arbeitsorganisation wie [[Telearbeit]] und [[Arbeitszeitflexibilisierung]] können Wünsche der Mitarbeiter nach größerer Orts- und [[Zeitsouveränität]] realisiert werden. Zugleich sind gegenläufige Interessen der Arbeitgeber nach flexiblen, auftrags- und serviceorientierten Einsätzen ihrer Mitarbeiter zu berücksichtigen. Entsprechende Absprachen werden in den Arbeitsverträgen und kollektiven Verträgen festgelegt. Einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen insbesondere betriebliche oder betriebsnah organisierte Angebote zur Kinderbetreuung, etwa Betriebskinderkrippen oder -kindergärten. Es spielt dabei eine Unterstützung der Mitarbeiter sowohl bei der Kinderbetreuung (''child care'') als auch bei der Betreuung Pflegebedürftiger (''elder care'') eine Rolle. Teilweise bieten größere Organisationen Hilfe bei der Vermittlung von Angeboten der [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf#Work-Life-Dienstleistungsbranche|Work-Life-Dienstleistungsbranche]], beispielsweise auf Basis eines Vertrags zwischen Arbeitgeber und Vermittlungs[[agentur]] bezüglich der Kostenübernahme der Vermittlungsgebühr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzsicherheit und [[Entgelt]] stellen ebenfalls bedeutende Faktoren der ''Work-Life-Balance'' dar, da die individuelle Lebensplanung und insbesondere die Familienplanung hiervon beeinflusst wird und zudem das subjektive Gefühl materieller Sicherheit einen Einfluss auf die Psyche nimmt. Entsprechende Kompromissmodelle werden im Konzept des ''[[Flexicurity]]'' aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiativen zur [[Humanisierung der Arbeitswelt]] sollen einem besseren Gleichgewicht dienen, indem innerhalb der Arbeit mehr Raum für [[Persönlichkeitsentwicklung]] und [[Selbstverwirklichung]] geschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle des Managements ===&lt;br /&gt;
Der [[Unternehmenskultur]], vor allem aber auch dem [[Vorgesetzter|Vorgesetzten]] kommt bezüglich der Work-Life-Balance eine wesentliche Rolle zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swraula20131231&amp;quot;&amp;gt;Joachim Bauer: [http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/was-arbeit-mit-uns-machen-kann/-/id=660374/nid=660374/did=12401290/cdjrjz/index.html ''Burnout oder Selbstverwirklichung – Was Arbeit mit uns machen kann''] in [[SWR2]] „Wissen/Aula“ vom 29. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilzeitkräfte werden in manchen Organisationen bei Gehaltserhöhungen und Beförderungen unzureichend berücksichtigt, und Personen, die anderweitigen Verpflichtungen nachzukommen haben oder für die lange Arbeitszeiten eine [[Überforderung]] darstellen, wird eine verringerte Motivation unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Unternehmen ermöglichen Manager zwar ihren Mitarbeitern eine Work-Life-Balance, arbeiten aber selbst zusätzliche Stunden, wenn erforderlich, und sind somit selbst am geringsten geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, zitiert nach  Linda Holbeche: ''The high performance organization: creating dynamic stability and sustainable success'', Elsevier, 2005, ISBN 0-7506-5620-4, [http://books.google.de/books?id=Df_cTuujEIkC&amp;amp;pg=PA335 S. 335]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich stellen Vorgesetzte Vorbilder dar, deren eigenes Verhalten einen wesentlichen Anstoß für einen Wandel der Unternehmenskultur darstellen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, S. 15 und S. 25 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn Vorgesetzte sich auf klare und eindeutige Weise für die eigene Work-Life-Balance und die der Mitarbeiter einsetzen, ist es für ihre Mitarbeiter leichter, selbst Flexibilisierungsangebote des Unternehmens zu nutzen, ohne dadurch Karrierenachteile zu befürchten.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgesetzten kommt zugleich eine wesentliche Rolle bei der [[Ressourcenallokation|Allokation]] von [[Ressource]]n der Mitarbeiter zu. Wenn zusätzliche Aktivitäten oder Projekte die angezielte [[Arbeitsbelastung]] übersteigt, liegt es am Vorgesetzten, die betreffenden Tätigkeiten mit dieser Begründung abzulehnen. Wie leicht dies dem Vorgesetzten fällt, dies angesichts Termindrucks zu tun und auf höherer oder Stakeholder-Ebene zu vermitteln, hängt mit den Kompetenzen der Führungskraft, aber auch mit der Unternehmenskultur als Ganzes zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Glynn, Ingrid Steinberg, Claire McCartney: [http://www.roffeypark.com/research-insights/work-life-balance-the-role-of-the-manager/ ''Work-Life Balance: The Role of the Manager''], Roffey Park Institute, 2002, ISBN 0-907416-86-1, S. 17 ff. und S. 25 ff. und S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;swraula20131231&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einflussfaktoren auf die Work-Life-Situation ==&lt;br /&gt;
Es bestehen keine einheitlichen Methoden zur Messung der individuellen ''Work-Life-Balance''. Untersuchungen zur ''Work-Life-Balance'' setzen daher jeweils eine eigene Art der Auswertung der Ergebnisse voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grad der Zufriedenheit mit der eigenen ''Work-Life''-Situation hängt von vielen Faktoren ab, so von der Arbeitsorganisation,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EF0868DE&amp;quot;&amp;gt;[http://www.eurofound.europa.eu/pubdocs/2008/68/de/1/EF0868DE.pdf ''Arbeitsbedingungen in der Europäischen Union: Die Arbeitsorganisation – Einleitung''] (PDF; 50&amp;amp;nbsp;kB) ([http://www.eurofound.europa.eu/publications/htmlfiles/ef0868_de.htm Zusammenfassung]), EF/08/68/DE. Herausgegeben durch [[Eurofound]], 19 September, 2008. Abgerufen am 14. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Alter, Geschlecht, Art der beruflichen Tätigkeit und von der [[Wirtschaftszweig|Branche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Art der Tätigkeit und Branche ===&lt;br /&gt;
Nach Empfehlungen der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen ([[Eurofound]]), basierend auf Ergebnissen der vierten Europäische Erhebung über Arbeitsbedingungen, die 2005 von Eurofound durchgeführt wurde, kann eine Förderung von Arbeitsorganisationsformen nach dem Prinzip des „[[Selbstbestimmtes Lernen|selbstbestimmten Lernens]]“ („''Discretionary Learning''“) im Vergleich mit der Organisationsform der „[[Schlanke Produktion|schlanken Fertigung]]“ und der [[Taylorismus|tayloristischen]] Organisationsform zu besserer Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EF0868DE&amp;quot; /&amp;gt; Die Organisationsform des „selbstbestimmten Lernens“ sei (auf 2005 bezogen) beispielsweise in der Dienstleistungsbranche besonders ausgeprägt, sei vor allem bei Führungskräften, Selbständigen und Fachkräften gegeben, und vorrangig bei älteren Arbeitnehmern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EF0868DE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß einer Befragung von 2007 unter rund 250 Managern, zu 80&amp;amp;nbsp;Prozent aus der obersten Führungsebene, lagen im Baugewerbe, in der Automobilindustrie und bei Unternehmensberatungen größere Probleme bezüglich der ''Work-Life-Balance'' vor als im Medienbereich und in der Elektrotechnik, während in der Pharmaindustrie und im Versicherungsbereich geringere Probleme vorlagen. Gerade im höheren Management sei die Balance vor allem vom Individuum selbst abhängig –&amp;amp;nbsp;von seinem [[Zeitmanagement|Zeit-]] und [[Selbstmanagement]], der Bereitschaft zum [[Delegieren]], der [[Stressmanagement|Stressverarbeitung]] und einem eventuellen [[Medikamentenmissbrauch|Medikamenten-]] oder [[Drogenmissbrauch]]&amp;amp;nbsp;– in zweiter Linie von der [[Unternehmenskultur]], und an dritter Stelle von der Unterstützung durch den Lebenspartner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ruth Stock-Homburg, Eva-Maria Bauer |url=http://www.manager-magazin.de/harvard/0,2828,561368,00.html |titel=Abschalten unmöglich? |werk=Harvard Businessmanager: Trends |hrsg=manager-magazin.de |datum=2008-12-14 |zugriff=2008-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anzumerken ist, dass es sich hierbei nicht notwendigerweise um [[Kausalität|kausale]] Zusammenhänge handelt, und dass die Befragung auf einen Personenkreis beschränkt war, dem der Aufstieg in das Management bereits gelungen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlecht ===&lt;br /&gt;
Yvonne Lott, Expertin für [[Arbeitszeit]]en der [[Hans-Böckler-Stiftung]], untersuchte Zusammenhänge zwischen [[Flexible Arbeitszeit|Arbeitszeitmodellen]], Verhalten und Arbeitsbelastungen von Frauen und Männern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;boeckler-110305&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.boeckler.de/14_110305.htm |titel=Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung: Studie untersucht Folgen für Frauen und Männer. Im Homeoffice oder mit völlig selbstbestimmten Arbeitszeiten fällt Abschalten besonders schwer – klare Regeln für Flexibilität nötig |autor= |werk=boeckler.de |datum= |zugriff=2017-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgewertet wurden dafür Angaben von gut 10.000 Personen aus der Haushaltsbefragung [[Sozio-oekonomisches Panel]] (SOEP) der Jahre 2011 und 2012.&amp;lt;ref name=&amp;quot;boeckler-110305&amp;quot;/&amp;gt; Es zeigten sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit sah die Forscherin die von Unternehmen häufig geforderte weitere Deregulierung der Arbeitszeitbestimmungen „äußerst kritisch“. Neben den negativen Konsequenzen für die Work-Life-Balance verschärfen Modelle wie die völlige [[Zeitsouveränität|Arbeitszeitautonomie]] auch die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Die Forscherin sprach das „Risiko der Traditionalisierung von Partnerschaften“ an, weil eine Seite – wahrscheinlich meist die Frau – der anderen den „Rücken frei halten“ muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;boeckler-110305&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzelnen wurde festgestellt:&lt;br /&gt;
* Bei Männern wirken sich selbstbestimmte, aber immer noch geregelte Arbeitszeiten (z. B. [[Gleitzeit]]) positiv auf die Work-Life-Balance aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;boeckler-110305&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei völlig selbstbestimmten Arbeitszeiten fallen Abschalten und abendliche Ruhe Männern – und nur diesen! – viel schwerer als bei festen Zeiten. Yvonne Lott sieht die Ursache hierfür darin, „dass gerade Männer dazu neigen, ohne vorgegebene Grenzen übermäßig lange zu arbeiten“. Dagegen nutzten Frauen als „typischerweise geübtere Grenzgängerinnen“ die zeitliche Flexibilität eher für die Koordination von Haus- und Sorgearbeit mit bezahlter Arbeit statt für unzählige [[Mehrarbeit|Überstunden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;boeckler-110305&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vor allem Frauen stehen unter hoher psychischer Belastung, wenn der Arbeitgeber die Dienstzeiten kurzfristig und unvorhersehbar ändert. Eine solche Situation erschwert die Planung des Alltags entscheidend, und dies ist vor allem für Frauen ein [[Stress]]faktor, weil diese „traditionell den größeren Teil der [[Haus- und Familienarbeit|Haus-]], [[Care-Arbeit|Pflege-]] und Erziehungsarbeit übernehmen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;boeckler-110305&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzgebung (Deutschland) ==&lt;br /&gt;
Gesetzliche Regelungen in Deutschland sind unter anderem durch das [[Arbeitszeitgesetz]] (ArbZG), das [[Arbeitsschutzgesetz]], die [[Arbeitsstättenverordnung (Deutschland)|Arbeitsstättenverordnung]] (ArbStättV), die [[Bildschirmarbeitsverordnung]] (BildscharbV), die [[Betriebssicherheitsverordnung]], das [[Bundesurlaubsgesetz]] (BUrlG), das [[Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit]] (BEEG), das [[Teilzeit- und Befristungsgesetz]] (TzBfG) und das [[Kündigungsschutzgesetz]] (KSchG) vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Quality time]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitwohlstand]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitsouveränität]]&lt;br /&gt;
* [[Flexible Arbeitszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Badura (Hrsg.): ''Wettbewerbsfaktor Work-Life-Balance.'' Springer, Berlin 2004, ISBN 3-540-40310-8.&lt;br /&gt;
* Andreas Bohnert: ''Life Balance''. In: Markus Kaiser (Hrsg.): ''Innovation in den Medien. Crossmedia, Storywelten, Change Management'', München 2013, ISBN 978-3-9815512-0-4 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.medienwiki.org/index.php?action=remote&amp;amp;title=-&amp;amp;mod=SecureFileStore&amp;amp;rf=getFile&amp;amp;f=/4/4d/Innovation_in_den_Medien.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ralf Dederichs: ''Work-Life-Balance bei Arbeitsgelegenheiten/Ein-Euro-Jobs.'' unveröff. Masterthesis an der Universität Koblenz-Landau. postgradualer Studiengang ''Gesundheitsmanagement.'' Fachbereich: Mathematik/Naturwissenschaften. Koblenz 2010.&lt;br /&gt;
* Adelheid Susanne Esslinger: ''Erfolgreiche Umsetzung von Work-Life-Balance in Organisationen. Strategien, Konzepte, Maßnahmen.'' Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-8350-0546-4.&lt;br /&gt;
* Kerstin Freier: Work Life Balance Zielgruppenanalyse am Beispiel eines deutschen Automobilkonzerns. Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-631-54364-1.&lt;br /&gt;
* Stephan Kaiser, [[Max Ringlstetter]]: Creating Balance?!: International Perspectives on the Work-Life Integration of Professionals, Berlin 2010, ISBN 978-3-642-16198-8.&lt;br /&gt;
* Stephan Kaiser, Max Ringlstetter: Work-Life-Balance: Erfolgversprechende Konzepte und Instrumente für Extremjobber, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-11727-5.&lt;br /&gt;
* Michael Kastner (Hrsg.): ''Die Zukunft der Work-Life-Balance. Wie lassen sich Beruf und Familie, Arbeit und Freizeit miteinander vereinbaren?'' Asanger, Kröning 2004, ISBN 3-89334-421-7.&lt;br /&gt;
* Melanie Klimpel, Tina Schütte: ''Work-Life-Balance, eine empirische Erhebung.'' Hampp, München 2006, ISBN 3-86618-058-6.&lt;br /&gt;
* Harald Rost: ''Work-Life-Balance. Neue Aufgaben für eine zukunftsorientierte Personalpolitik.'' Budrich, Opladen 2004, ISBN 3-89334-454-3&lt;br /&gt;
* Arlie Russell Hochschild: ''Keine Zeit: Work-Life-Balance, wenn die Firma zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit wartet.'' Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3620-X.&lt;br /&gt;
* Günther Vedder (Hrsg.): ''Die Vielfalt der Work-Life-Balance.'' Hampp, München 2008, ISBN 978-3-86618-236-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Publikation/Bestellservice/2012-05-02-ratgeber-erfolgreich-arbeiten.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=4 bundesregierung.de: Ratgeber Erfolgreich arbeiten (2011)]&lt;br /&gt;
* [[Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|OECD]] [http://www.oecdbetterlifeindex.org/de/topics/work-life-balance-de/ Index work-life balance &amp;lt;small&amp;gt;(aktuell 2014/02/13)&amp;lt;/small&amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.familien-wegweiser.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/F_C3_BChrungskr_C3_A4fte-und-Familiel-Leitfaden,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf ''Führungskräfte und Familie. Wie Unternehmen Work-Life-Balance fördern können''] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), [[BMFSFJ]], Stand: Sommer 2004, Nachdruck: November 2006. Abgerufen am 7. Dezember 2008.&lt;br /&gt;
* Klaus-Jürgen Duschek, Heike Wirth: [http://www.uni-tuebingen.de/frauenvertreterin/download/Kinderlosigkeit.pdf ''Kinderlosigkeit von Frauen im Spiegel des Mikrozensus. Eine Kohortenanalyse der Mikrozensen 1987 bis 2003.''] (PDF; 376&amp;amp;nbsp;kB) Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik 8/2005.&lt;br /&gt;
* Alexander Wegener, Inge Lippert: [http://www.familienfreundlicher-betrieb.de/ffbetr/infomaterial/Datenbank/20080107.1.pdf ''Studie Familie und Arbeitswelt. Rahmenbedingungen und Unternehmensstrategien in Großbritannien, Frankreich und Dänemark''] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB), Berlin, 30. Juli 2004. Abgerufen am 22. Oktober 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeits- und Organisationspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitswelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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		<title>Internetsucht</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Mit '''Internetabhängigkeit''', auch '''Internet-''' oder '''Onlinesucht''', wird das Phänomen bezeichnet, das Internet übermäßig, das heißt gesundheits…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit '''Internetabhängigkeit''', auch '''Internet-''' oder '''Onlinesucht''', wird das Phänomen bezeichnet, das [[Internet]] übermäßig, das heißt gesundheitsgefährdend, zu nutzen. Im englischen Sprachraum finden sich die Begriffe ''internet addiction (disorder)'', ''pathological internet use'' und ''compulsive internet use'', also ''pathologische'' bzw. ''zwanghafte Verwendung des Internets'', die damit das Problemfeld auch besser beschreiben. Weder [[WHO]] noch [[Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders|DSM]] kennen Diagnoserichtlinien und fordern zum Teil weitere Forschungsergebnisse ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/internetabhaengigkeit-elektronisch-gefesselt-1.1822094 ''Elektronisch gefesselt''], süddeutsche.de vom 22. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausdruck ''exzessives Onlineverhalten'' (EOV) wird synonym zu Begriffen wie ''Internetsucht'', ''Internetabhängigkeit'' oder ''Onlinesucht'' verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachs, Sebastian, and Karsten D. Wolf. &amp;quot;Zusammenhänge zwischen deviantem und risikoreichem Onlineverhalten 12-bis 13-jähriger Kinder aus drei Ländern.&amp;quot; Jahrbuch Medienpädagogik 12. Springer Fachmedien Wiesbaden, 2015. 71-97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fehlende Standardisierung des Konzepts der Internetabhängigkeit ist ein Haupthindernis für die weitere Entwicklung dieses Forschungsgebiets.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Moreno MA, Jelenchick L, Cox E, Young H, Christakis DA|Titel=Problematic internet use among us youth: A systematic review|Sammelwerk=[[Archives of Pediatrics &amp;amp; Adolescent Medicine]]|Band=165|Nummer=9|Datum=2011-09-01|Seiten=797–805|PMC=3215336|DOI=10.1001/archpediatrics.2011.58}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Forscher streiten sich darüber, ob Internetabhängigkeit eine eigenständige Erkrankung darstellt oder ob es sich lediglich um das Symptom einer anderen Grunderkrankung handelt.&amp;amp;nbsp;Es wird darüber debattiert, ob es sich um eine [[Störung der Impulskontrolle]] oder eine&amp;amp;nbsp;[[Zwangsstörung]] und nicht um eine Sucht handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Alexander Winkler, Beate Dörsing, Winfried Rief, Yuhui Shen, Julia A. Glombiewski|Titel=Treatment of internet addiction: A meta-analysis|Sammelwerk=[[Clinical Psychology Review]]|Band=33|Nummer=2|Datum=2013-03-01|Seiten=317–329|DOI=10.1016/j.cpr.2012.12.005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung/Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
Diverse Studien der letzten Jahre berichten Internetsucht-[[Prävalenz]]en zwischen 0,8 % und 26,7 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=D. Kuss, M. Griffiths, L. Karila, J. Billieux|Titel=Internet Addiction: A Systematic Review of Epidemiological Research for the Last Decade|Datum=2014|Sammelwerk=[[Current Pharmaceutical Design]]|Band=20|Nummer=25|Seiten=4026–4052|DOI=10.2174/13816128113199990617|Abruf=2016-05-25}} ([http://www.uclep.be/wp-content/uploads/pdf/Pub/Kuss_CPD_2014.pdf Volltext])&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Varianz innerhalb der Prävalenz ist mitunter auf die Heterogenität verwendeter Instrumente zur Erfassung von Internetsucht, Diagnosekriterien, Cut-Off-Scores sowie nicht zuletzt auf kulturelle Unterschiede zurückzuführen. Aufgrund dieser methodischen Schwierigkeiten ist die Interpretation von Prävalenzen noch eingeschränkt möglich und erschwert den Vergleich zwischen verschiedenen Ländern. Es wird geschätzt, dass in Deutschland zwischen 560.000 und 1.5 Millionen Personen (1–3 % der deutschen Bevölkerung) Tendenzen zur Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Internetsucht zeigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;drogenbeauftragte.de&amp;quot;&amp;gt;[http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/DrogenundSucht/Computerspiele_Internetsucht/Downloads/PINTA-Bericht-Endfassung_280611.pdf Prävalenz der Internetabhängigkeit, Bericht an das Bundesministerium für Gesundheit, 2011] (PDF-Datei; 298&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=K. Wölfling, M. Bühler, T. Leménager, C. Mörsen, K. Mann|Titel=Glücksspiel- und Internetsucht|Sammelwerk=[[Der Nervenarzt]]|Band=80|Nummer=9|Datum=2009-08-22|Seiten=1030–1039|DOI=10.1007/s00115-009-2741-1|Abruf=2016-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei 4,6 % der Bevölkerung läge bei mindestens 4 Stunden täglich zwanghafter Online-Nutzung eine „problematische Internetnutzung“ vor. Diese Zahl entspricht etwa dem Anteil der [[Cannabis als Rauschmittel|Cannabis]]-Konsumenten in Deutschland. Der Anteil der Glückspielsüchtigen liegt bei etwa 0,3 bis 0,5 %, also etwa 250.000 Personen.&lt;br /&gt;
Der Anteil der Internet-Süchtigen liegt bei den Jugendlichen höher als bei den Älteren. Laut Studie sollen 2,4 % der 14- bis 24-Jährigen internetabhängig sein. 13 % gelten als „problematisch in ihrer Internetnutzung“.&lt;br /&gt;
In der Altersgruppe der 14- bis 16-Jährigen sind Mädchen mit 4,9 % stärker gefährdet als Jungen, die zu 3,1 % von der Online-Nutzung abhängig sind.&lt;br /&gt;
In der Gruppe der bis 24-Jährigen ist das Verhältnis in etwa gleich. Insgesamt sollen Männer in der Regel häufiger unter Internetsucht leiden als Frauen. Weibliche Nutzer konzentrieren sich dabei mit 77 % stärker auf soziale Netzwerke wie Facebook, junge Männer auf Computerspiele.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1775967/Internetsucht-auf-Niveau-von-Cannabis-Konsum.html Internetsucht auf Niveau von Cannabis-Konsum. In: Berliner Morgenpost 26. September 2011.] Vgl. auch {{Webarchiv | url=http://www.mdr.de/nachrichten/internetsucht100.html | wayback=20111001052334 | text=Mehr Süchtige nach Internet als nach Glücksspielen. In: MDR 26. September 2011.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Ergebnisse zeigen, dass die Prävalenz in europäischen Stichproben zwischen 1.0 und 9,0 %, in Stichproben aus dem Mittleren Osten zwischen 1.0 und 12,0 % und in asiatischen Stichproben etwas höher zwischen 2.0 und 18,0 % liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Marcantonio M. Spada|Titel=An overview of problematic Internet use|Sammelwerk=Addictive Behaviors|Band=39|Nummer=1|Seiten=3–6|DOI=10.1016/j.addbeh.2013.09.007|Abruf=2016-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Regierung von Südkorea schätzt, dass etwa 210.000 koreanische Kinder und Jugendliche von Internetabhängigkeit betroffen sind (2,1 % zwischen 6 und 19 Jahren). Für die USA liegen keine genauen Schätzungen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ajp.psychiatryonline.org/cgi/content/full/165/3/306 The American Journal Of Psychiatry] Editorial zu epidemiologischen Kulturunterschieden der Internetabhängigkeit&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur zwei epidemiologische Studien untersuchten bisher die Prävalenz über die gesamte Bevölkerung. In Norwegen lag demnach die Prävalenz bei 0,7 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Inger Johanne Bakken, Hanne Gro Wenzel, K. Gunnar Götestam, Agneta Johansson, Anita Øren|Titel=Internet addiction among Norwegian adults: A stratified probability sample study|Sammelwerk=[[Scandinavian Journal of Psychology]]|Band=50|Nummer=2|Datum=2009-04-01|Seiten=121–127|DOI=10.1111/j.1467-9450.2008.00685.x|Abruf=2016-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in den USA bei 1,0 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Lorrin  M. Koran, Ronald  J. Faber, Elias Aboujaoude, Michael  D. Large, Richard  T. Serpe|Titel=Estimated Prevalence of Compulsive Buying  Behavior in the United States|Sammelwerk=[[American Journal of Psychiatry]]|Band=163|Nummer=10|Datum=2006-10-01|Seiten=1806–1812|DOI=10.1176/ajp.2006.163.10.1806|Abruf=2016-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsformen ==&lt;br /&gt;
Es werden verschiedene Bereiche beschrieben, in denen pathologische Internetnutzung auftreten kann:&lt;br /&gt;
* [[Computerspiel]]e&lt;br /&gt;
* [[Cybersex|sexuelle Inhalte]]&lt;br /&gt;
* schriftliche Kommunikation wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[E-Mail]], [[Chat]]ten, Teilnahme an [[Internetforen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jerald J. Block: ''Issues for DSM-V: Internet Addiction.'' American Journal of Psychiatry, 2008, 165 (3), S. 306–307, {{doi|10.1176/appi.ajp.2007.07101556}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internetabhängigkeit verursacht wie andere [[Verhaltensstörung]]en die Vernachlässigung üblicher Lebensgewohnheiten, sozialer Kontakte, der persönlichen Versorgung und Körper[[hygiene]], da ein Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit im Internet verbracht wird. Im Extremfall kann die [[virtuelle Welt]] zu einem vermeintlich vollständigen Ersatz für sonstige reale soziale Kontakte werden und damit zu [[Soziale Isolation|sozialer Isolation]] führen. Nach außen wird die Sucht verheimlicht oder man will sie nicht wahrhaben, verharmlost sein Verhalten. Häufige [[Entzugssyndrom#Entzugserscheinungen|Entzugserscheinungen]] sind schlechte Laune, [[Nervosität]], [[Reizbarkeit]], [[Schlafstörungen]] oder [[Schweiß]]ausbrüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders gefährdet gelten [[Depression|depressive]] und [[Eigenbrötler|einzelgängerisch]] veranlagte Menschen. Wenn der Druck des Alltags sehr groß wird, kann die virtuelle Welt eine Fluchtmöglichkeit bieten, wobei alltägliche Aufgaben und gesellschaftliche Anforderungen vernachlässigt werden. Als Triebfeder gelten die Verfolgung bestimmter Aufgaben, [[Realitätsflucht]] und das Experimentieren mit der [[Identität]] sowie die Kombination aus Befriedigung des so genannten [[Spieltrieb]]s und des Kommunikationsbedürfnisses. Die [[Simulation]] gesellschaftlichen Aufstiegs kann ebenso eine Rolle spielen wie das Gefühl von [[Ubiquitous Computing|Omnipräsenz]]. Depressive Menschen finden virtuelle Entlastung, [[Narzissmus|narzisstische]] Persönlichkeiten befriedigen ihren Machtanspruch, Jugendliche haben neue Möglichkeiten, ihre Grenzen auszuloten, und die vermeintliche Möglichkeit, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Bei Teilnehmern an Vielspieler-Rollenspielen (sogenannte „[[MMORPG]]s“) und „[[Browsergames]]“ kann es dazu kommen, dass sie ihre Spielerfolge in die Realität mitnehmen, um sich gegen andere Menschen zu behaupten. Oft sind Spielerfolge der Ersatz für Erfolge im echten Leben und werden von den Betroffenen als wichtiger erachtet, als sich der eigenen Realität zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrifflichkeit ==&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich wird bei der Internetabhängigkeit von einer „[[Sucht]]“ gesprochen. Es handelt sich um eine ''[[substanzungebundene Abhängigkeit]]'', welche in der Klassifikation der [[ICD-10]] erfasst wird: &lt;br /&gt;
* F63 Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle&lt;br /&gt;
* F63.0	Pathologisches Spielen&lt;br /&gt;
* F63.8	Sonstige abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle&lt;br /&gt;
* F63.9	Abnorme Gewohnheit und Störung der Impulskontrolle, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig behilft man sich in der Wissenschaft mit der Klassifikation als [[Störung der Impulskontrolle]] (F63.8 bzw. F63.9). Die Internetabhängigkeit gilt jedoch gemeinsam mit dem pathologischen Glücksspiel als Exot unter den Impulskontrollstörungen, weil beide nicht etwa durch das zwanghafte Beenden unangenehmer Spannungszustände beschrieben werden können, sondern durch das Entgleiten der Kontrolle über ein ursprünglich primär als Vergnügen erlebtes Verhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Bilke-Hentsch, Klaus Wölfling, Anil Batra (Hrsg.): Praxisbuch Verhaltenssucht: Symptomatik, Diagnostik und Therapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2014, S. 110&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland dominieren zwei konkurrierende Störungsmodelle: das ''Verhaltenssuchtmodell'' und das ''Modell einer Beziehungs- und Verhaltensstörung''.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Bilke-Hentsch, Klaus Wölfling, Anil Batra (Hrsg.): Praxisbuch Verhaltenssucht: Symptomatik, Diagnostik und Therapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2014, S. 111–112&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wissenschaftler wie zum Beispiel der Psychiater [[Bert te Wildt]] sehen die Internetabhängigkeit nicht als eigenständige Krankheit an, sondern als eine Verschiebung von nicht-substanzgebundenen Abhängigkeitserkrankungen ins Netz.&amp;lt;ref&amp;gt;Bert te Wildt: ''Digital Junkies. Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder.'' Droemer eBook, München 2015, Kap. 2.4&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Diskussionen zwischen den unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen dauern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internetabhängigkeit wird teilweise als Oberbegriff für weitere Störungen wie zum Beispiel Online-[[Kaufsucht]], Computersucht, [[Internetsexsucht]], [[Computerspielsucht]] und Online-[[Glücksspiel]]sucht verwendet. Bereits etablierte psychische Störungen werden so auf [[Online]]aktivitäten übertragen, was ebenfalls zu konträren Positionen innerhalb der wissenschaftlichen Diskussionen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Erforschung zu fördern und bessere Präventions- und Therapiemöglichkeiten entwickeln zu können, sollen die Voraussetzungen für eine Anerkennung der „Online-/Neue Mediensucht“ bei der [[Weltgesundheitsorganisation]] geprüft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/133/1613382.pdf Deutscher Bundestag, Drucksache 16/13382 – Antrag]. 17.&amp;amp;nbsp;Juni 2009. (PDF-Datei; 48 KB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Das ''Centre for On-Line Addiction'' benannte bereits 1998 fünf spezifische Typen der Internetabhängigkeit:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den Forschungsüberblick bei Ulrike Braun: ''Exzessive Internetnutzung Jugendlicher im familialen Kontext. Analysen zu Sozialschicht, Familienklima und elterlichem Erwerbsstatus.'' Springer Fachmedien Wiesbaden 2014, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Cybersexual addiction'' beschreibt die Abhängigkeit von pornographischem Material und sexueller Interaktion im Internet.&lt;br /&gt;
* ''Cyberrelationship addiction'' ist die Abhängigkeit von virtuellen Freundschaften, welche reale Beziehungen zu Freunden und der Familie verdrängen oder ersetzen.&lt;br /&gt;
* ''Net-compulsion'' umfasst alle obsessiven Internetaktivitäten einschließlich Glücksspiel, Einkaufen und Auktionen.&lt;br /&gt;
* ''Information overload'' ist das obsessive Recherchieren und Surfen ohne erkennbaren Grund.&lt;br /&gt;
* ''Computer addiction (computer game playing)'' bedeutet exzessives Computerspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahn und Jerusalem definieren Internetsucht oder Internetabhängigkeit als eine stoffungebundene Abhängigkeit, die dann als vorhanden gilt, wenn:&amp;lt;ref&amp;gt;Hahn, André und Jerusalem, Matthias (2001): ''Internetsucht. Jugendliche gefangen im Netz.'' In: Raithel, Jürgen (Hrsg.): Risikoverhaltensweisen Jugendlicher. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2001, S. 279–293&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* über längere Zeitspannen der größte Teil des Tageszeitbudgets zur Internetnutzung verausgabt wird, hierzu zählen auch verhaltensverwandte Aktivitäten wie beispielsweise Optimierungsarbeiten am Computer (''Einengung des Verhaltensraums''),&lt;br /&gt;
* die Person die Kontrolle über ihre Internetnutzung weitgehend verloren hat bzw. Versuche, das Nutzungsausmaß zu reduzieren oder die Nutzung zu unterbrechen, erfolglos bleiben oder erst gar nicht unternommen werden - obwohl das Bewusstsein für dadurch verursachte persönliche oder soziale Probleme vorhanden ist (''Kontrollverlust''),&lt;br /&gt;
* im zeitlichen Verlauf eine ''Toleranzentwicklung'' zu beobachten ist, also die Verhaltensdosis zur Erreichung der angezielten positiven Stimmungslage gesteigert werden musste, &lt;br /&gt;
* als Folge zeitweiliger, längerer Unterbrechung der Internetnutzung ''Entzugserscheinungen'' auftreten als Beeinträchtigungen psychischer Befindlichkeit wie Unruhe, Nervosität, Unzufriedenheit, Gereiztheit und Aggressivität,&lt;br /&gt;
* psychisches Verlangen nach der Internetnutzung besteht (''craving''), &lt;br /&gt;
* wegen der Internetaktivitäten ''negative soziale Konsequenzen'' in den Bereichen Arbeit und Leistung sowie soziale Beziehungen eintreten, wie zum Beispiel Ärger mit der Familie, Freunden oder dem Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele soziale Interaktionsformen finden mittlerweile online statt, die bislang  Bereichen zugerechnet wurden, die von einer Internetabhängigkeit ausgenommen schienen, wie z. B. online vorgenommene Verabredungen oder gemeinschaftliches Anfertigen von Hausaufgaben bei [[Facebook]] – auch dieser Umstand erschwert eine Abgrenzung zu „normalem“ Verhalten, da diese angenommene Normalität stetem Wandel unterliegt. Mehr als 35 Stunden private Internetnutzung pro Woche werden von Fachleuten als problematisch bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,711221,00.html ''Das Web ist im Alltag angekommen.''] Spiegel Online, 11. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Da in der Medizin keine Einigung über Bezeichnung und Diagnose herrscht, werden von den deutschen [[Krankenkasse]]n und [[Rententräger]]n die Diagnosen ''Computersucht'' oder ''Internetabhängigkeit'' nicht anerkannt. Um den Betroffenen helfen zu können, wird auf die Diagnosen im [[ICD-10]] F63.8 (''Sonstige abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle'') bzw. F63.9 (''Abnorme Gewohnheit und Störung der Impulskontrolle, nicht näher bezeichnet'') zurückgegriffen, bei welcher die Kosten der therapeutischen Maßnahmen übernommen werden. In Deutschland ist auch, im Rahmen der Wiedereingliederung, eine teilweise oder vollständige Kostenübernahme durch das Sozialamt möglich, wenn die Kosten der Maßnahme die eigenen Möglichkeiten übersteigt und kein anderer Kostenträger existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Therapien sind inzwischen in nahezu jeder Einrichtung möglich, welche sich mit Sucht und Abhängigkeit beschäftigt. Die Therapie kann [[Krankenhaus|stationär]], [[teilstationär]] oder auch [[ambulant]] erfolgen.&lt;br /&gt;
Dabei stehen verschiedene therapeutische Maßnahmen zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* stationäre Therapie&lt;br /&gt;
* Adaption&lt;br /&gt;
* teilstationäre Unterbringung&lt;br /&gt;
* Tagesklinik&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche&lt;br /&gt;
* indikative Gruppen&lt;br /&gt;
* Selbsthilfegruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spezielle Problem der [[Therapie]] gegen die Internetabhängigkeit ist dabei, dass das gewöhnliche Therapieziel einer [[Abhängigkeitssyndrom|stofflichen Abhängigkeit]], nämlich die möglichst vollständige [[Abstinenz]], nicht erreichbar ist. Computer und andere elektronische Medien gehören zum alltäglichen Leben. Im Rahmen einer Therapie können die Betroffenen jedoch einen bewussteren sowie gesellschaftlich tolerierten und angepassten Umgang mit dem Medium Computer und der Internetnutzung lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei müssen häufig auch Folgeprobleme behandelt werden. So beinhaltet eine Therapie wie bei anderen [[Verhaltenstherapie]]n Anreize, das Interesse der Betroffenen an Sport und anderen [[Freizeitgestaltung]]smöglichkeiten zu wecken. Zudem müssen bei jugendlichen Betroffenen in der Regel die jeweiligen [[Elternschaft|Eltern]] einbezogen werden, da gegebenenfalls das [[Vertrauen]] zwischen Kindern und Eltern gestört ist und neu aufgebaut werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei (Ehe-)Partnern ist unter Umständen eine [[Eheberatung]] indiziert, um gemeinsam Strategien zur Abhängigkeitsbewältigung wie auch zur Rettung der Beziehung zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein anerkannt ist die hohe Bedeutung von [[Selbsthilfegruppe]]n für die Therapie. Viele Therapeuten sind inzwischen der Überzeugung, dass ein nachhaltiger Therapieerfolg durch den Besuch von Selbsthilfegruppen überhaupt erst möglich ist. Dabei ist der Besuch einer Selbsthilfegruppe nicht an die Teilnahme an einer stationären oder ambulanten Therapie gebunden. Da im Bereich der Computer-, Online- und Medienabhängigkeit (noch) kein hoher Bedarf an Selbsthilfegruppen existiert und aufgrund der zahlreichen Parallelen zur  [[Glücksspielsucht]] finden sich meist Computer- und Glücksspielsüchtige zu gemeinsamen Selbsthilfegruppen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internetsucht in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Einer im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums durchgeführten, am 25. September 2011 in Berlin vorgelegten Studie&amp;lt;ref name=&amp;quot;drogenbeauftragte.de&amp;quot;/&amp;gt; zufolge gibt es in Deutschland nach neuen Schätzungen mehr Internetsüchtige als Glücksspielabhängige. Demnach sind in Deutschland rund 560.000 Menschen vom Internet abhängig. So sei bei  1 % der 14- bis 64-Jährigen eine Internetabhängigkeit wahrscheinlich, bei 4,6 % läge bei mindestens 4 Stunden online eine „problematische Internetnutzung“ vor. Diese Zahl entspricht etwa dem Anteil der [[Cannabis als Rauschmittel|Cannabis]]-Konsumenten in Deutschland. Der Anteil der Glückspielsüchtigen liegt bei etwa 0,3 bis 0,5 %, also etwa 250.000 Personen.&lt;br /&gt;
Der Anteil der Internet-Süchtigen liegt bei den Jugendlichen höher als bei den Älteren. Laut Studie sollen 2,4 % der 14- bis 24-Jährigen internetabhängig sein. 13 % gelten als „problematisch in ihrer Internetnutzung“.&lt;br /&gt;
In der Altersgruppe der 14- bis 16-Jährigen sind Mädchen mit 4,9 % stärker gefährdet als Jungen, die zu 3,1 % von der Online-Nutzung abhängig sind.&lt;br /&gt;
In der Gruppe der bis 24-Jährigen ist das Verhältnis in etwa gleich. Insgesamt sollen Männer in der Regel häufiger unter Internetsucht leiden als Frauen. Weibliche Nutzer konzentrieren sich dabei mit 77 % stärker auf soziale Netzwerke wie Facebook, junge Männer auf Computerspiele.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1775967/Internetsucht-auf-Niveau-von-Cannabis-Konsum.html Internetsucht auf Niveau von Cannabis-Konsum. In: Berliner Morgenpost 26. September 2011.] Vgl. auch {{Webarchiv | url=http://www.mdr.de/nachrichten/internetsucht100.html | wayback=20111001052334 | text=Mehr Süchtige nach Internet als nach Glücksspielen.}} In: MDR 26. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''[[Ausschuss für Kultur und Medien]] des Deutschen Bundestags'' veranstaltete federführend im April 2008 eine ''Öffentliche Anhörung von Sachverständigen zum Thema Onlinesucht''. Der Drogenbericht der Bundesregierung 2009&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Service/Publikationen/Drogen_und_Suchtbericht_2009_Drogenbeauftragte.pdf Bundesministerium für Gesundheit: ''Drogen- und Suchtbericht. Mai 2009''], PDF (1,5 MB); abgerufen am 13. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; widmet der Onlinesucht erstmals ein eigenes Kapitel und kommt zu dem Resultat: „Aus gesundheitlicher Sicht hat die suchtartige Nutzung des Internets an Gewicht gewonnen. Vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene zeigen häufiger ein sich verlierendes, entgleitendes und in Extremfällen psychopathologisch auffälliges Online-Nutzungsverhalten insbesondere in Bezug auf Online-Spielewelten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmg.bund.de/cln_117/nn_1191726/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2009/09-05-04_20Drogen-_20und_20Suchtbericht_202009.html?__nnn=true Drogen- und Suchtbericht 2009 veröffentlicht], Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung, 4. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmg.bund.de/cln_160/nn_1191726/sid_047790B527EB30C02209A48516D5B3EB/nsc_true/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/D/Glossar-Drogenbeauftragte/Jahrestagung_20der_20DdB_20Neue_20Medien_20Vorank_C3_BCndigung.html?__nnn=true ''Internet und Computerspiele – wann beginnt die Sucht?''] Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, 3. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''[[Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung]] des Deutschen Bundestags'' veranstaltete am 9. Juni 2016 eine öffentliche Sitzung zum Thema ''[http://www.bundestag.de/mediathek/?action=search&amp;amp;contentArea=details&amp;amp;offsetStart=0&amp;amp;id=6878835&amp;amp;instance=m187&amp;amp;mask=search&amp;amp;lang=de&amp;amp;ids=6878835 Neue elektronische Medien und Suchtverhalten – Risiken, Bewältigungsstrategien und Präventionsmöglichkeiten]''. Das ''[[Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag]]'' stellte in diesem Zusammenhang den TAB-Arbeitsbericht ''[http://www.tab-beim-bundestag.de/de/untersuchungen/u20200.html Neue elektronische Medien und Suchtverhalten]'' vor. Federführend wurde die öffentlich Veranstaltung durch den Konsortialpartner ''[[Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung|IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung]]'' veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studien ==&lt;br /&gt;
* [http://www.andre-hahn.de/downloads/vortraege/1999/1999_Stress_Sucht_Internet_Charite.pdf ''Stress und Sucht im Internet'', 1999 PDF] (727&amp;amp;nbsp;kB); abgerufen am 27. September 2012&lt;br /&gt;
* [http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Service/Publikationen/Drogen_und_Suchtbericht_2011_110517_Drogenbeauftragte.pdf Drogenbeauftragte der Bundesregierung: ''Drogen- und Suchtbericht. Mai 2011'', PDF] (1,5 MB); abgerufen am 27. September 2012&lt;br /&gt;
* [http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/DrogenundSucht/Computerspiele_Internetsucht/Downloads/PINTA-Bericht-Endfassung_280611.pdf Bericht an das Bundesministerium für Gesundheit: ''Prävalenz der Internetabhängigkeit (PINTA)'', 2011 PDF] (298&amp;amp;nbsp;kB); abgerufen am 27. September 2012&lt;br /&gt;
* [http://www.eunetadb.eu/files/docs/Qualitative_Report_D5.pdf Bericht an die EU-Kommission - Safer Internet Programme: ''The development of adaptive and maladaptive patterns of Internet use among European adolescents at risk for Internet addictive behaviours: A Grounded theory inquiry (EU NET ADB)'', 2012 PDF] (727&amp;amp;nbsp;kB); abgerufen am 15. März 2013&lt;br /&gt;
* [http://www.tab-beim-bundestag.de/de/pdf/publikationen/berichte/TAB-Arbeitsbericht-ab166.pdf Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB): ''Neue elektronische Medien und Suchtverhalten'', Mai 2016 PDF] (1,96 MB), abgerufen am 1. Juni 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dr-elze.com/internetabhaengigkeit Aktuelle Daten u.&amp;amp;nbsp;a. zur Prävalenz und zu den klinischen Studien zur Therapie der Internetabhängigkeit]&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/1113149/ Jan Rähm: ''Suchtfalle Internet – Präventionskampagne gegen Computer-Abhängigkeit.''] ''Sprechstunde'' im [[Deutschlandfunk]] am 26. Januar 2010, abgerufen am 7. Mai 2010&lt;br /&gt;
* [http://www.schau-hin.info/extrathemen/exzessive-mediennutzung.html Extrathema Exzessive Mediennutzung], SCHAU HIN! - der Medienratgeber für Familien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Internetabhangigkeit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik und Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substanzungebundene Abhängigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virtualität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Cyber-Bullying</id>
		<title>Cyber-Bullying</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Cyber-Bullying"/>
				<updated>2014-01-06T19:12:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Andi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Verharmlosung: Happy Slapping&lt;br /&gt;
;Sexuelle Annäherung: Cyber-Grooming&lt;br /&gt;
:Kontaktaufnahme: Chatten&lt;br /&gt;
:Durchführung&lt;br /&gt;
:Loverboys&lt;br /&gt;
;Online-spiele&lt;br /&gt;
:MMORP&lt;br /&gt;
:Gilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Cyber-Bullying&lt;br /&gt;
:Mobbing&lt;br /&gt;
:Bullying&lt;br /&gt;
:Hazing&lt;br /&gt;
:Rockie-Taufe&lt;br /&gt;
:Cyber-Mobbing&lt;br /&gt;
:Cyber-Bullying&lt;br /&gt;
:Cyber-Stalking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Differenzierungen von Cyber-Bullying&lt;br /&gt;
*Beschimpfung: Flaming&lt;br /&gt;
*Belästigung: Harassment&lt;br /&gt;
*Verbreiten von Gerüchten: Deingration&lt;br /&gt;
*Auftreten unter falscher Identität: Impersonation&lt;br /&gt;
*Bloßstellen und Betrügereien: Outing und Trickery&lt;br /&gt;
*Ausschließen: Exclusion&lt;br /&gt;
*Cyber-Stalking: Cyber-threats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präventive Maßnahmen&lt;br /&gt;
*Bedeutung der Medienerziehung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Cyber-Bullying]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Repertory_grid</id>
		<title>Repertory grid</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Repertory_grid"/>
				<updated>2014-01-03T07:07:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Andi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nach George A. Kelly&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kelly bestreitet die Existenz des Unbewussten.&lt;br /&gt;
Dass eine Person Dinge nicht mitteilen kann ist die Folge präverbaler Konstrukte. Es handelt sich um unterdrückte Konstruktpole, deren Inhalte dem Individuum verbal nicht zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Mensch ist ein Wissenschaftler&lt;br /&gt;
:er experimentiert&lt;br /&gt;
:er stellt Hypothesen über sich in der Welt auf&lt;br /&gt;
:er misst die Hypothesen an der Realität&lt;br /&gt;
:er verifiziert Hypothesen oder verwirft sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Grundpostulat: Die Prozesse eines Menschen werden psychologisch durch die Mittel und Wege kanalisiert, mit deren Hilfe er Ereignisse antizipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen unterscheiden sich voneinander in der Konstruktion von Ereignissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konstruktionssystem gibt dem Menschen sowohl 'Entscheidungsfreiheit' als auch 'Handlungsbeschränkungen'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entscheidungsfreiheit&lt;br /&gt;
:weil es ihm ermöglicht, die Bedeutung von Ereignissen zu bestimmen&lt;br /&gt;
:weil er Ereignissen dadurch nicht hilflos ausgeliefert ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beschränkungen&lt;br /&gt;
:weil er sich nicht außerhalb der von ihm errichteten Alternativen entscheiden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Loverboys</id>
		<title>Loverboys</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Loverboys"/>
				<updated>2014-01-01T18:10:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Andi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rekrutierung nach der Loverboy-Methode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr seit dem Jahr 2000 wurde man in den Niederlanden auf sogenannte „Loverboys“ aufmerksam. Der Begriff wurde dann in diesem Zusammenhang auch in Belgien verwendet und seit Mitte der 2000er Jahre auch in deutschen Publikationen. Im Mai 2009 berichtete Bravo Girl als erstes deutsches Magazin von der Problematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene sind oft minderjährige Mädchen und junge Frauen aus allen Gesellschaftsschichten, oft mit geringem Selbstbewusstsein oder großer Schüchternheit. Sie werden von Loverboys, auch gerade erst Volljährigen, angesprochen, und ihnen wird zunächst vorgegaukelt, die Loverboys wären in sie verliebt. Die Loverboys geben ihnen Aufmerksamkeit, Komplimente, Zuneigung und oft auch Geschenke. Gleichzeitig machen sie die Opfer emotional abhängig und entfremden sie ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis. Später verleiten oder zwingen sie sie zur Prostitution. Oft gaukeln sie ihren Opfern vor, das so verdiente Geld zum Aufbau einer gemeinsamen Zukunft verwenden zu wollen. Die Opfer sind oft schwer zu erkennen. Einerseits stecken sie meist gerade in der Pubertät und verändern sich auch dadurch stark, andererseits haben sie häufig gelernt, ein Parallelleben mit Lügen und Leugnen zu führen. Teilweise achten die Loverboys auf regelmäßigen Schulbesuch. Manchmal sind sie der Familie als Freund bekannt.Morgens Mathe, mittags Hure. In: Spiegel Online, 5. Juli 2010 Es gibt eine Reihe von Verhaltensauffälligkeiten, die auf diese Form des Missbrauchs hinweisen können, wenn sie bei einer Person gehäuft zusammentreffen. Eine Auflistung dieser Symptome, die ohne Häufung bei vielen pubertierenden Jugendlichen auftreten, hat die „Elterninitiative für Loverboy Opfer Deutschland“ (eilod.de) zusammengestellt.[http://www.eilod.de/eltern.html eilod.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[http://www.stoploverboys.nu/de/ Stop-LoverboysNU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mädchen geben aufgrund der Anonymität des Internets viele persönliche Dinge von sich frei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Symptome können sein:&lt;br /&gt;
*der Junge erzählt nichts über seine Familie&lt;br /&gt;
*Junge fährt großes Auto, hat aber keinen Job&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die pensionierte Kommissarin Bärbel Kannemann, Aktivistin zum Schutz vor sogenannten Loverboys, gibt an, ihr seien in den Niederlanden rund 3000 und in Deutschland seit 2010 rund 200 Fälle bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bild.de/digital/internet/facebook/die-miese-masche-der-loverboys-19355070.bild.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Willem-Pompe-Institut für Kriminalwissenschaften Utrecht ging 2004 davon aus, dass mindestens 100 der 400 Prostituierten im Amsterdamer Rotlichtviertel Loverboy-Opfer sind.&amp;lt;ref&amp;gt;http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/481712&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes gab es in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2011 drei Opfer zwischen 12 und 16 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/07/17/warum-ber-loverboys-nicht-geredet-wird/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Süddeutsche Zeitung bemängelt das Niveau der Berichterstattung zum Thema „Loverboys“ in den Boulevardmedien, die hauptsächlich Angst statt Aufklärung verbreiten. Sie bezeichnet Berichte zur angeblichen Loverboy-Masche auf Facebook und anderen Sozialen Netzwerken als „Pseudogeschichten“.&amp;lt;REF&amp;gt;http://www.sueddeutsche.de/medien/facebook-und-die-bild-zeitung-todesfalle-sexfalle-hirnfalle-1.1130829&amp;lt;/REF&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cyber-Bullying]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland</id>
		<title>Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland"/>
				<updated>2013-12-29T20:35:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Andi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=I. die Grundrechte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel 2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Snuff-Filme</id>
		<title>Snuff-Filme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Snuff-Filme"/>
				<updated>2013-12-29T19:50:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Andi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Reale oder gespielte Darstellung con schweren Verletzungen, oft mit sexueller Gewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cyber-Bullying]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andi</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Test</id>
		<title>Test</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Test"/>
				<updated>2013-12-22T07:36:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Andi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier ist ein Test&lt;br /&gt;
[[Medium:winter.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und vielleicht mit Bild&lt;br /&gt;
[[Datei:winter.jpg|250px|Bildbeschreibung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Hauptseite</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.a-wissing.de/mediawiki-1170/index.php/Hauptseite"/>
				<updated>2011-09-07T07:22:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>MediaWiki default</name></author>	</entry>

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